Alejandro Aranda Rickert ist ein argentinischer Künstler, der 1969 in Buenos Aires geboren ist. In seinem Werk merkt man ein markantes Interesse daran, traditionelle Formen und Gattungen mit zeitgenössischen Techniken und Inhalten zusammen zu bringen. Die Spannung zwischen diesen schon in früherer Periode anwesenden Elementen lässt ihn eine erkennbare und zugleich unerkennbare Bildersprache schaffen, die obwohl voll von Zitaten ist, uns nicht dazu führt, seine Anwendung von Material aus der Kunstgeschichte als eine Art banale Legitimierung sondern als Anlass zur Reflexion zu verstehen. Sofern das Subjektive großteils einen intersubjektiven Aufbau einbezieht und sofern das Individuelle nur in einem kollektiven Rahmen existiert, dann ist es leicht zu verstehen, dass ein Porträt, ein Stillleben oder ein Akt aus dem Kontrapunkt zwischen dem Eigenen-Aktuellen und dem Anderen-Vergangenen entsteht und wie dieser Kontrapunkt eine malerische Realität verursacht, die die materielle Welt weniger als die geistige widerspiegelt.

AAR hat Zeichnung, Malerei und Skulptur an der Nationalkunsthochschule Prilidiano Pyerredón studiert. Während des Studiums wurde er mit einem Kuitca-Stipendium ausgezeichnet. Nach dem Abschluss ermöglichte ihm ein Fulbright-Stipendium die Reise in die USA, um dort seine künstlerische Ausbildung weiterzubringen. Er bekam ein Master-Diplom an der State University of New York und arbeitete als Skulpturtechniker in einer Kunstgießerei in NYC. Im Jahr 2001 ist er nach Deutschland umgezogen. Er hat sich in Köln niedergelassen und an der Universität zu Köln Kunstgeschichte studiert. Seit 2004 wohnt und arbeitet er wieder in B.A

Prof. M. Webster





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